Naja die ist ne Ausnahme, weil Apple eigene Chips hat (es wird eine Kombination dem M5 + R1 genutzt). Die hat eher die Power eines Laptops. Jeder andere Hersteller ist aber auf das angewiesen, was Qualcomm im Sortiment hat; und die sind der Apfel Brille alle deutlich unterlegen.
Für mich würden grds. 2500 Pixelchen reichen wie bei der BB2. Die Quest3 ist für mich aktuell noch okay aber das noch sichtbare Fliegengitter ist schon manchmal nervig. Ich kann sie gut mit WLAN betreiben kann 2400 Mbits aber die teils sichtbare Kompression trübt dann auch schon manchmal das Bild.
Ja, nach wie vor ist die PSVR1 an der PS4 mein Hauptgerät um 3D-Blurays anzuschauen. Und die hat ne Auflösung von 960 × 1080 pro Auge. Das ist nicht schön und ja, Fliegengitter ist natürlich sichtbar. Aber sogar da ist mir das meist nach einigen Minuten überhaupt nicht mehr aufgefallen. Von daher bin ich mir sicher dass die 2160 x 2160 pro Auge der Frame mir da mehr als ausreichen werden. Sogar meine aktuelle PSVR2 hat eine geringere Auflösung. Und mit der Brille hatte ich viele Probleme... aber die Auflösung war keines davon. Wobei grundsätzlich klar ist... mehr ist immer besser. Evtl. hab ich da einfach nicht so den Anspruch weil ich bisher nur Konsolen-Ramsch-Brillen hatte.
Ich hätte Valve 2500 euro brutto für 4K mOLED und Farbpassthrough und guter Linse gerne bezahlt. Wäre ein Headset für die nächste 10 Jahre gewesen. Ich glaube ich bin immer noch stark enttäuscht vom Gaming Marktführer. Das Gesicht von Tyriel Holz werde ich nicht so schnell vergessen bei dem release. Es hätte DAS Headset sein können auf das wir alle gewartet haben.
Valve will halt mit der Brille alle oder sehr viel Kunden erreichen. Bei einem Preis von 2500 € hat man da keine Chance. Vielleicht sieht das in 10 Jahren anders aus. Im Film Ready Player One sind ja VR Brillen so begehrt wie heute zu Tage top Smartphones von Apple.
Valve wäre vielleicht noch VR-Marktführer, wenn es wenigstens eine Index 2.0 (oder zumindest 1.5) gegeben hätte. Also eine Auflösung knapp oberhalb der G2, bessere Displays der Rest hätte ja gleich bleiben können. Würde mich mal sehr interessieren, warum Facebook solange der Markt überlassen wurde. Der Bedarf war ja da. In meinem (kleinen) VR-Bekanntenkreis wird 1000 EUR für die Frame auch noch als akzeptabel und massentauglich bewertet. Ich persönlich wäre mir nicht so sicher, die Mehrzahl will halt "billig".
Ich fürchte, es gibt da eine Kluft. Auf der einen Seite gibt es die Leute, die bereits VR nutzen und angetan sind, die würden auch 1.500,- oder 2.000,- zahlen, wenn es den qualitativen Sprung nach vorne gibt. Den bietet die Frame aber eben nicht, jedenfalls nicht Display-mäßig. Und dann gibt es die Masse an potentiellen VR Usern, die das nur mild interessiert von der Seitenlinie betrachten. Diese würde wohl bei einem vierstelligen Betrag abhaken. Auf diese zielt Valve offensichtlich, weswegen der Preis niedrig genug sein sollte, um nicht gleich ein Rohrkrepierer zu sein. Aber warum sollen die sich die Frame holen, wenn sie bei der Quest 3 noch nicht zugeschnappt haben? Klar, es gibt die Fraktion der Leute, die Meta nicht ins Haus lassen wollen, aber reicht das als Markt für die neue Brille? Sie setzen letztlich voll darauf, dass das entscheidende Kaufargument die Nutzung der Flatspiele anytime everywhere sein soll. Mal schauen, ob das klappt, kann es nicht gut einschätzen. Wir reden hier letztlich von Usern, die sich u.U. null für VR interessieren, die sie nur wegen des "PC Gaming unterwegs" kaufen sollen und denen das Steamdeck einen zu kleinen Monitor bietet. VR ist dann nur die Kirsche auf der Torte für sie, dass sie das dann frei Haus mitgeliefert bekommen und einfach mal ausprobieren können. Hört sich schon etwas nach einer Nische in der Nische und weniger nach Massenmarkt an. Schaun mer mal.
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