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VR-Mods und ihre Paywall

Dieses Thema im Forum "VR Modifikationen" wurde erstellt von axacuatl, 6. Juli 2022.


  1. Ja aber jeder der es mit der Mod spielen will braucht doch das Spiel, womit T2 wieder Geld verdient. Ich finde das Verhalten einfach nicht mehr Zeitgemäß.
    Genau wie Lego, die alles und jeden verklagen der den Namen falsch benutzt. Am Ende doch alles Werbung für die Firma
     
  2. Ich will das Gebaren von R* nicht verteidigen, sehe es ja ähnlich. Manche Spiele kaufe ich auch nur aufgrund der Modbarkeit. Aber so ist halt die Sachlage...
     
    PzKpFwMaX gefällt das.
  3. Nun hat auch CDPR eine Meise und fordert LukeRoss auf die VR-Unterstützung für Cyberpunk 2077 zu entfernen.


    SolKutTeR: Beitrag verschoben
     
    #43 Caddie, 18. Januar 2026
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Januar 2026
  4. Bisher ist CDPR ja als nicht sonderlich modfeindlich aufgetreten (allerdings auch nicht sonderlich modreundlich).

    Vielleicht hängt es damit zusammen, dass LR sich quasi mit Inhalten von Dritten, also von ihnen, bezahlen lässt?
     
  5. Das ist anzunehmen, aber dennoch irgendwie widersinnig. Denn er verkauft ja keine lauffähige Raubkopie von Cyberpunk, sondern nur eine Mod, die das Spielerlebnis erweitert und vielleicht auch den ein oder anderen zum Kauf des Games bewegt. Aber dieses Problem wird man wohl nie lösen, das ist halt die heutige Geschäftswelt. Ich sage nur Nintendo .......

    Da ich ich als Freund des "Euro Truck Simulator" froh, dass es hier noch keine Probleme gibt mit den Mods. Klar, viele sind umsonst und einige teils heftig kostenpflichtig (PNG, JBX ...) aber da ist man wohl froh darüber, dass die Community das Game erweitert und verbessert.
     
  6. Weiß nicht. Nintendo ist ja das absolute Negativbeispiel. Ähnlich wie Take2. Die hassen Modding vom Grundsatz her und gehen auch gegen kostenlose Mods teilweise ziemlich rabiat vor.

    Bei LR finde ich es etwas anders. Also ganz persönlich (auch, da ich teilweise ein bisschen in der Moddingszene aktiv war) kann ich Mods hinter einer Paywall gar nichts abgewinnen. Sowohl dem Creation Club von Beth, als auch LR-Mods. Denn Mods haben erst mal kaum Qualitätsanspruch und viele bekannte Mods wurden erst so richtig groß, weil deren Alpha- und Betamods viele Leute einfach mal ausprobiert haben, Feedback gaben, verbesserten usw.

    Für einige Mods habe ich selbst schon Kohle springen lassen. Aber halt freiwillig und auch erst, nachdem ich diese ausprobieren konnte. Mods von Anfang an hinter Paywalls zu verstecken, würgt die Kreativität ab, wie ich finde.

    Zudem muss man beim Modding zwangsläufig vorhandenen Code der Spiele nutzen und ändern. Daraus ein grundsätzliches Geschäftsmodell zu machen, setzt halt sehr entspannte Entwickler voraus.

    Würde ich ein Spiel entwickeln, würde ich von Anfang an auf starken Mod-Support setzen, aber gegen Bezahlmods vermutlich ebenfalls vorgehen.
     
    gelles, Cannibalpinhead und SolKutTeR gefällt das.
  7. Jemand hatte bei ihm kommentiert, er könnte doch die CP Mod for free als reine Werbung raushauen für seine Paywall, würde Sinn machen finde ich!

    Bin ich mal gespannt ob er das machen wird!
     
  8. Um mal ein paar mehr Infos zu haben, habe ich einfach mal schnell gegoo...ähm...geduckduckgo'd:

    Artikel bei wccftech.com.


    Der bekannte Virtual-Reality-Modder Luke Ross gab gestern bekannt, dass sein Cyberpunk-2077-VR-Mod nach einer DMCA-Anfrage des Spieleentwicklers CD Projekt RED entfernt wurde.

    Der Mod ermöglichte es VR-Spielern, die Pracht von Night City über ihre Headsets zu erleben und steigerte die Immersion deutlich. Ursprünglich wurde er bereits Ende Februar 2022 veröffentlicht – es handelt sich also keineswegs um etwas Neues. Unklar ist, was CDPR genau jetzt zu diesem Schritt veranlasst hat; möglicherweise war man sich der Existenz des Mods bisher schlicht nicht bewusst, und jemand hat den Cyberpunk-2077-VR-Mod erst kürzlich zu ihrer Aufmerksamkeit gebracht.
    Ähnliche Story: NVIDIA DLSS 4.5 Super Resolution – vollständiger Leitfaden, Bildqualitätsanalyse & Performance-Auswirkungen.

    Und nein, es liegt nicht daran, dass das Entwicklerstudio an einem offiziellen VR-Modus für das Spiel arbeitet. Luke Ross sagt das ausdrücklich und konnte dies sogar mit dem VP für Business Development sowie der Rechtsabteilung von CD Projekt RED besprechen (anders als vor ein paar Jahren bei Take-Twos DMCA-Takedown seiner VR-Mods für Red Dead Redemption 2, Grand Theft Auto V und Mafia Definitive Edition, als Ross dort niemanden erreichen konnte).

    In seinem Patreon-Post zeigte sich der VR-Modder sehr verbittert und beklagte die „Doppelzüngigkeit, mit der der Corpo-Geist denkt und reagiert. Am Ende zählt nur das Geschäft, und die Gamer sind egal.“ Betrachtet man jedoch die Kommentare auf Reddit, in Foren und in sozialen Medien, sind viele Spieler nicht sonderlich überrascht. Unternehmen können schließlich nicht zulassen, dass andere ohne Lizenz mit ihren eigenen IPs Geld verdienen – und dies hätte vermieden werden können, wenn Ross den Mod einfach kostenlos veröffentlicht und stattdessen um Spenden über Patreon gebeten hätte.

    CD Projekt RED hat grundsätzlich kein Problem mit kostenlosen Mods, wie ihre Unterstützung der Modding-Communities von The Witcher 3 und Cyberpunk 2077 zeigt. Vor ein paar Jahren veröffentlichten sie sogar die vollständigen Mod-Tools (REDkit) für The Witcher 3 und ermutigten damit weitere Modder, am Spiel zu tüfteln. Cyberpunk 2077 ist aktuell das am schnellsten wachsende Spiel auf Nexus Mods nach Downloadzahlen und hat gerade Fallout: New Vegas überholt. Insgesamt liegt es bei den Mod-Downloads nur noch hinter Skyrim (Basis- und Special Edition) und Fallout 4.

    Der Cyberpunk-2077-VR-Mod war jedoch hinter einer Paywall versteckt, was letztlich die rechtlichen Schritte auslöste. Dennoch gibt der Modder nicht auf. Im Gegenteil: Er hat gerade einen neuen VR-Mod für Larians Baldur’s Gate 3 veröffentlicht – ein schwieriges Unterfangen, da das Spiel eine isometrische Kamera nutzt (wenn auch in einer vollständig 3D-Umgebung), die er zuvor noch nicht für Virtual Reality umgesetzt hatte. Auch dieser Mod ist allerdings wieder hinter einer Paywall gesperrt, was potenziell rechtliche Schritte durch den Lizenzinhaber Wizards of the Coast nach sich ziehen könnte.

    In anderen Nachrichten musste das VR-Gaming einen schweren Rückschlag hinnehmen: Meta schloss im Rahmen von 10 % Stellenabbau in der Reality-Labs-Division drei seiner Studios (Sanzaru Games, Twisted Pixel und Armature Studio). Auch Camouflaj, das Studio hinter République, Iron Man VR und Batman: Arkham Shadow, war von Entlassungen betroffen, sagte die Fortsetzung von Arkham Shadow ab und soll Berichten zufolge sämtliche zukünftigen VR-Gaming-Projekte aufgegeben haben.

    Übersetzter Ausschnitt:

    "In seinem Patreon-Post zeigte sich der VR-Modder sehr verbittert und beklagte die „Doppelzüngigkeit, mit der der Corpo-Geist denkt und reagiert. Am Ende zählt nur das Geschäft, und die Gamer sind egal.“

    @SolKutTeR : Wo ist der Facepalm-Smiley? [​IMG]

    Also wenn der Luke das wirklich so rausgehauen hat, dann lebt der Typ wohl in seiner eigenen Welt.
     
  9. Bitte nicht wundern, ich habe die Thematik mal aufgegliedert. (y)
    Ich habe meine Ansichten bezüglich Paywalls in der Moddingszene ja an verschiedenen Stellen hier im VRforum bereits kundgetan. (n)
    So reagierte er bereits damals zu Take2 Zeiten, damals versuchte er auch aktiv seine Community zum Boykott zu verleiten und sich als Opfer zu verkaufen. Ich kann dem ganzen null nachtrauern, wenn er denkt, mit den Arbeiten dritter im Schatten der Schöpfer zu wirtschaften, muss er auch mit den Konsequenzen klarkommen. Meiner Meinung nach,... kein Verlust, damit muss er rechnen und wenn er schlau gewesen ist, hat er einiges für Anwälte zurückgelegt, wenn es hart auf hart kommen sollte.
     
    ReVoltaire gefällt das.
  10. Wie bereits erwähnt, Take2 ist da 'ne andere Nummer. Die wollen ja alles Mögliche an ihrer Marke schützen und jegliche Zweckentfremdung unterbinden. Vielleicht ist das auch nur ein Trauma der Hot-Coffee-Mod! :whistle:

    Daher gehen die auch gegen kostenlose Mods vor, was CDPR vermutlich nicht macht.

    Ansonsten stimme ich deiner Wertung voll und ganz zu.